Hochspannungsbeeinflussung ELiBsys - LOGO

SDC18546Wir verfügen über langjährige Erfahrungen  und herausragende Fachkompetenzen im Bereich der Untersuchung von induktiven ohmschen sowie kapazitiven Hochspannungsbeeinflussungen von Anlagen (z. B. von Rohrleitungen, KKS-Anlagen, Daten- und Telekommunikationsleitungen, NS- und MS-Kabeln, PV-Parks. metallischen Hallen und Gebäuden mit Metallfassaden etc.) durch elektrische Hochspannungsanlagen.

Während des Normalbetriebes und auch im Fehlerfall einer Hochspannungs- bzw Hochstromleitung verursacht der entlang dieser Leitung fließende Strom ein magnetisches Wechselfeld, das die Leitung und sich dieser annähernde Anlagen umschließt. Für den Fall der Annäherung einer Rohrleitung, eines Kabels oder einer Daten-/Telekommunikationsleitung an eine Hochstromleitung wird entlang der Rohrleitung, Kabel oder Datenleitung eine Beeinflussungsspannung in Form einer Längsspannung induziert, die bei Rohrleitungen als Rohr-Potenzial und bei Kabeln und Datenleitungen als Längsspannung mit den Grenzwertfestlegungen in den Technischen Normen, Vorschriften und Empfehlungen zu beurteilen ist. Neben den erläuterten induktiven Beeinflussungen können durch ohmsche und kapazitive Kopplungsmechanismen weitere Beeinflussungen technischer Anlagen, Bauwerke und Gebäude auftreten, für die ebenfalls die Notwendigkeit einer rechnerischen oder messtechnischen Untersuchung bestehen kann.

Die Gewährleistung des Personenschutzes und des Anlagenschutzes (u. a. auch Wechselstromkorrosion bei Rohrleitungen) setzt die sorgfältige Untersuchung dieser Beeinflussungen voraus, um das Anstehen gefährlicher Berührungsspannungen an zugänglichen Armaturen von Rohrleitungen, unzulässiger Beeinflussungsspannungen an zugänglichen Kabel- und Leitungsanlagen sowie unzulässiger Ladespannungen und -ströme an metallischen Konstruktionen zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen zu verhindern bzw auf zulässige Werte zu reduzieren.

Im Rahmen von Gutachten bzw. Untersuchungen erfolgen Berechnungen und Beurteilungen zu:

  1. induktiven, ohmschen und ohmsch-induktiven Beeinflussungen (AC) von Rohrleitungen durch
    Hochspannungsleitungen bzw. Hochstromleitungen, elektrifizierte Bahnstrecken, Umspannwerke,
    Schaltanlagen, Kraftwerke und Freileitungsmaste,
  2. induktiven, ohmschen und ohmsch-induktiven Beeinflussungen (AC) von Daten- und Telekommunikations-
    leitungen sowie -anlagen durch Hochspannungsleitungen bzw. Hochstromleitungen,  elektrifizierte Bahnstrecken,
    Umspannwerke, Schaltanlagen, Kraftwerke und Freileitungsmaste,
  3. kapazitiven Beeinflussungen von technischen Anlagen, Bauwerken und Gebäuden durch elektrische Felder
    von Hochspannungsanlagen, z. B. von Freileitungen und Schaltanlagen,
  4. ohmschen Beeinflussungen des kathodischen Korrosionsschutzes von Rohrleitungen durch Streuströme,
    z. B. durch Ströme von Konzentrationselementen oder durch Fahrströme von DC-Bahnen etc.,
  5. ohmschen Beeinflussungen durch Anlagen zur Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ),
    z. B. Freileitungen und Konverterstationen,
  6. induktiven und ohmschen Beeinflussungen von technischen Anlagen durch Blitzströme,
  7. diversen elektromagnetischen Beeinflussungen technischer Anlagen.

Die Beurteilung der Ergebnisse erfolgt im Hinblick auf den Personenschutz und den Anlagenschutz (u. a. AC-Korrosion bei Rohrleitungen und Funktionsstörungen bei Daten- und Telekommunikationsanlagen) nach den geltenden Normen. Vorschriften und technischen Empfehlungen. Bei Grenzwertüberschreitungen werden Empfehlungen für notwendige Maßnahmen gegeben. Die Neuberechnung der Beeinflussung weist anschließend die Wirksamkeit der Maßnahmen nach.