Hochspannungsbeeinflussung ELiBsys - LOGO

SDC18546Wir verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrungen und herausragende Fachkompetenzen im Bereich der Untersuchung von induktiven, ohmschen und kapazitiven Hochspannungsbeeinflussungen von Anlagen (z. B. von Rohrleitungen, KKS-Anlagen, Daten- und Telekommunikationsleitungen, NS- und MS-Kabeln, PV-Parks. metallischen Hallen und Gebäuden mit Metallfassaden etc.) durch elektrische Hochspannungsanlagen.

Während des Normalbetriebes und auch im Fehlerfall einer Hochspannungsleitung verursacht der entlang dieser Leitung fließende Strom ein magnetisches Wechselfeld, das die Leitung und sich dieser annähernde Anlagen umschließt. Für den Fall der Annäherung einer Rohrleitung, eines Kabels oder einer Daten-/Telekommunikationsleitung an eine Hochspannungsleitung wird entlang der Rohrleitung, Kabel oder Datenleitung eine Beeinflussungsspannung in Form einer Längsspannung induziert, die bei Rohrleitungen als Rohr-Potenzial und bei Kabeln und Datenleitungen als Längsspannung mit den Grenzwertfestlegungen in den Technischen Normen, Vorschriften und Empfehlungen (AfK-Verhaltenskodex, GW 22 inkl. Beiblatt 1, TE 7, AfK 3, DIN EN 50443 etc.) zu beurteilen ist. Neben induktiven Beeinflussungen können durch ohmsche und kapazitive Kopplungsmechanismen weitere Beeinflussungen technischer Anlagen, Bauwerke und Gebäude alleinig oder in Kombination mit induktiven Beeinflussungen auftreten, für die ebenfalls die Notwendigkeit einer rechnerischen oder messtechnischen Untersuchung bestehen kann.

Die Gewährleistung des Personen- und Anlagenschutzes setzt die sorgfältige Untersuchung der Beeinflussungen voraus, um das Anstehen unzulässiger Beeinflussungs- und Berührungsspannungen an zugänglichen Teilen von Rohrleitungsanlagen und von Kabel- und Leitungsanlagen sowie das Anstehen unzulässiger Ladespannungen und -ströme an metallischen Konstruktionen zu erkennen und durch geeignete (praktisch auch realiserbare) Maßnahmen zu verhindern bzw auf zulässige Werte zu begrenzen.

Im Rahmen von Studien erfolgen rechnerische Simulationen und Beurteilungen zu:

  1. induktiven, ohmschen und ohmsch-induktiven Beeinflussungen (AC) von Rohrleitungen durch
    Hochspannungsleitungen, elektrifizierte Bahnstrecken, Umspannwerke, Schaltanlagen, Kraftwerke,
    Freileitungsmaste und vergleichbare elektrische Hochspannungsanlagen,

    Die sich zukünftig intensivierenden elektromagnetischen Auswirkungen infolge des Monitorings
    von Hochspannungsfreileitungen (Witterungsabhängiger Betrieb WaB) sowie die seit 2017/18 zusätzlich
    geforderte Berücksichtigung der elektromagnetischen Auswirkungen bei Automatischer Wiedereinschaltung AWE
    von Hochspannungsfreileitungen werden in den Studien mit berücksichtigt.

    ELiBsys verfügt über die notwendigen softwaretechnischen Voraussetzungen und langjährigen
    tiefgreifenden Erfahrungen zur Simulation und Beurteilung derartiger elektromagnetischer Beeinflussungen.
  2. induktiven, ohmschen und ohmsch-induktiven Beeinflussungen (AC) von Daten- und Telekommunikations-
    leitungen sowie -anlagen durch Hochspannungsleitungen,  elektrifizierte Bahnstrecken,  Umspannwerke,
    Schaltanlagen, Kraftwerke, Freileitungsmaste und vergleichbare elektrische Hochspannungsanlagen,
  3. kapazitiven Beeinflussungen von technischen Anlagen, Bauwerken und Gebäuden durch elektrische Felder
    von Hochspannungsanlagen, z. B. von Freileitungen und Schaltanlagen,
  4. ohmschen Beeinflussungen des kathodischen Korrosionsschutzes von Rohrleitungen durch Streuströme,
    z. B. durch Ströme von Konzentrationselementen oder durch Fahrströme von DC-Bahnen etc.,
  5. ohmschen Beeinflussungen durch Anlagen zur Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ),
    z. B. Freileitungen und Konverterstationen,
  6. induktiven und ohmschen Beeinflussungen von technischen Anlagen durch Blitzströme,
  7. diversen elektromagnetischen Beeinflussungen technischer Anlagen.

Die Beurteilung der Ergebnisse erfolgt im Hinblick auf den Personen- und Anlagenschutz nach den geltenden Normen. Vorschriften und technischen Empfehlungen. Bei Grenzwertüberschreitungen werden Empfehlungen für notwendige Maßnahmen gegeben. Die Neuberechnung der Beeinflussungen weist anschließend die Wirksamkeit der Maßnahmen nach.